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Es werden Posts vom Dezember, 2025 angezeigt.

Es grünt so grün

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  Australien ist das Land der Parks. Selbst in den kleinsten Dörfern findet sich eine öffentliche Grünfläche, immer gepflegt, mit Sitzmöglichkeiten, oft überdacht und Grillstellen. Gerne steht dafür Gas zur Verfügung.  Spitzenmäßig ist das auch in Adelaide, wo wir heute durch die Parks 18, 20 und 21 gestreift sind. Nummeriert sind nur die im breiten Grüngürtel um die City.  Es liegen hier keine Flaschen, Dosen oder Pizzakartons rum, man fragt sich, wie geht das. Große Mülleimer und die Selbstverständlichkeit, dass man den Platz sauber verlässt.  Eingebettet in die allgemeine Parklandschaft haben wir ein kleines Stück Japan gefunden.  Oase in der Millionenstadt.  Vögel sind allgegenwärtig. Mir machen sie viel Freude, einige haben es aber faustdick hinter den Ohren. Draußen essen heißt aufpassen, sonst ist die Mahlzeit weg. Wir haben erlebt, dass die Möve dem Restaurantgast, der genervt von den Angriffen ins Innere des Lokals wechselte, hinterherflog und den ...

Bäume umarmen

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  Den heißesten Tag mit 40 Grad im Botanischen Garten Adelaides verbracht.  Anschließend nicht einfach nur den Durst gelöscht.  Sondern im Nationalen Weinzentrum ausgiebig getestet, wie es sich mit der Qualität der Rebensäfte verhält. 

Summer in the City

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  Adelaide zeigt uns nicht die kalte Schulter. Ganz im Gegenteil, die Temperatur steigt auf nahe 40 Grad.  Das heißt, weniger City, mehr grün.  Der ganze Central Business District ist von einem breiten Grüngürtel gesäumt.  Im Norden des CBD sind die uni, das Parlament, Museen, gerne in historisirender Bauweise. Im Kontrast dazu das moderne Flussufer anschließend.  Die Schreihälse gibt’s auch hier. 

Kein feiner Zug

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  Für die 830 km Melbourne - Adelaide wählen wir den Zug, The Overland. Dass man die DB im Standard unterbieten kann, hatten wir schon zuvor erlebt, aber das ist doch die Spitze.  Beworben wird die Fahrt auch wegen der Aussicht. Angesichts der Sitzanordnung muss man sich auf den Gangplätzen schon sehr anstrengen, um etwas zu sehen.  Wenn man nicht drin sitzt, sieht es gar nicht so übel aus. Doch der Zug ist uralt, die Sitze durchgesessen, Lehnen nicht verstellbar, keine Fußstützen, es wirkt schmutzig. Noch unangenehmer ist der Schienenweg.   Der Zug rattert und schaukelt, als würde er durch Schlaglöcher fahren. Die Schienen schlecht oder gar nicht verschweißt, so dass es kracht und knallt. Sowas habe ich nichtmal auf einer Museums-Eisenbahnstrecke erlebt. Dass es kein WLAN gibt ist angesichts des Alters klar, aber auf einer 11-Stunden-Fahrt auch keine Steckdosen, das hat schon was. Kein Wunder, dass die Aussies verwundert gucken, wenn man sagt, man nimmt den Zug....

Melbourne - und?

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Die Hauptstadt Victorias ist bunt, unaufgeräumter, deutlich weniger schick und ein gutteil wilder als Sydney.  Natürlich hat die City auch ihre schicke Straße, Aber selbst ganz im Zentrun gibt es die kleinen Gassen mit Streetfood und Street Art.  Das engmaschigste Straßenbahnnetz Australiens, funktioniert mit kurzen Abständen getaktet prima. Nachteil zu NSW und Queensland, das einfache tappen mit der Kreditkarte gibt’s hier (noch) nicht. Dafür ist die Tram in der direkten City kostenlos. In diesen Sommerferien kann man außerdem an Wochenenden und Feiertagen den gesamten ÖPNV für umme nutzen.  Seit dem letzten Winter gilt in ganz Melbourne, grundsätzlich die Höchstgeschwindigkeit 40 km/h. Es gibt eine starke Nutzung des ÖPNV, trotzdem ist es auch hier spürbar, Australien ist ein Autoland, mit vielfach rücksichtslosen Autofahrern und noch durchgedrehten Bikern.  Auf dem Skydeck in 300 m Höhe hat man die Übersicht  Die Stadt ist genaugenommen gar keine. Sie besteht...

Scent of Kreuzberg

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 …durchweht unsere Homebase in Melbourne, den Bezik Collingwood.  Sehr buntes, zumeist jüngeres, Publikum, kein Haus ohne Graffiti.  Kleine Geschäfte Essen rund um den Globus, mit asiatischem Übergewicht Die am frühen Vormittag noch nicht so belebte Smith street Keine 2 km weiter am Yarra River Und - Abbotsford Convent, das größte unabhängige Zentrum für Kunst, Kultur und Lernen Australiens, in historischen Klostergebäuden, Cafés und einem wunderschönen Park zum Verweilen.