Melbourne - und?
Die Hauptstadt Victorias ist bunt, unaufgeräumter, deutlich weniger schick und ein gutteil wilder als Sydney.
Natürlich hat die City auch ihre schicke Straße, Aber selbst ganz im Zentrun gibt es die kleinen Gassen mit Streetfood und Street Art.
Das engmaschigste Straßenbahnnetz Australiens, funktioniert mit kurzen Abständen getaktet prima. Nachteil zu NSW und Queensland, das einfache tappen mit der Kreditkarte gibt’s hier (noch) nicht. Dafür ist die Tram in der direkten City kostenlos. In diesen Sommerferien kann man außerdem an Wochenenden und Feiertagen den gesamten ÖPNV für umme nutzen.
Seit dem letzten Winter gilt in ganz Melbourne, grundsätzlich die Höchstgeschwindigkeit 40 km/h. Es gibt eine starke Nutzung des ÖPNV, trotzdem ist es auch hier spürbar, Australien ist ein Autoland, mit vielfach rücksichtslosen Autofahrern und noch durchgedrehten Bikern.
Auf dem Skydeck in 300 m Höhe hat man die Übersicht
Die Stadt ist genaugenommen gar keine. Sie besteht aus einer Reihe von kommunal selbstverwalteten Gemeinden. Wir in Collingwood sind Teil der City of Yarra. Übergreifende Aufgaben, wie die Organisation des ÖPNV übernimmt der Staat Victoria.
Nicht nur im Melbourne Museum wird darauf hingewiesen, das es (eigentlich) das Land der First Nations ist.
Das scheint zwar manchmal etwas formelhaft pflichschuldig, aber immerhin.
Im Museum, in dem die Aborigines selber ihre Geschichte darstellen, und nicht nur über sie erzählt wird, haben wir eine Menge gelernt.
Es ist viel weniger Weihnachtstrubel als in Deutschland gewohnt. In der Innenstadt, hier und da erkennbar.
Aber bei uns im Kiez, war es Heiligabend wie immer. Am ersten Weihnachtstag hat vieles geschlossen, aber in den Bars wird gezecht, wie immer. Und in den Ausgehvierteln haben viele Restaurants geöffnet. Manchmal hängt auch ein Weihnachtsmann im Fenster. Immerhin hat der Aldi, ansonsten sieben Tage die Woche geöffnet, heute zu.












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