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Es werden Posts vom Oktober, 2025 angezeigt.

Wendezeit

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  James Cook landete hier in Australien, dem Kontinent, den bis dahin nur die Australier kannten.  Für die Natives, die Aborigines, ging die Sache nicht gut aus. Den Ort dieses ersten Kontaktes nannten die Weißen Cook‘s Town, heute Cooktown. 100 Jahre nach der ersten Anlandung wurden reiche Goldvorhaben entdeckt. Cooktown wurde Boomtown. Vor 150 Jahren zählte man mehr als 30.000 Einwohner.  Heute sind es hier, am Ende der australischen Welt, die man mit asphaltierten Straßen erreicht, 1800 Menschen, die hier dauerhaft leben. Nach Erschöpfung der Goldvorräte stellte man fest, dass in dieser Gegend, in der regelmäßig Zyklone vorbeischauen und Buschfeuer die Stadt einräuchern, es sich so gut gar nicht leben lässt.  Immerhin gibt es seit knapp 20 Jahren die asphaltierte Straße, die, jedenfalls die meiste Zeit im Jahr, mit normalen Fahrzeugen passiert werden kann.  Für uns ist jetzt Wendezeit. Ab jetzt geht es Richtung Süden. Gut 40 Tage lassen wir uns für den Weg na...

Geschichtsbuch der Erde

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 Im Daintree Forest sind Pflanzen zu finden, die schon die Dinosaurier gefressen haben, zu der Zeit des Ur-Kontinents Godwana . Somit könnte es sich um das älteste Pflanzenhabitat unseres Planeten handeln.  Wir beginnen den Tag auf dem Daintree River , der „nur“ seit 35.000 Jahren dieses Flussbett nutzt. Nicht ganz so mächtig wie der Amazonas , dafür aber älter.  Mit kleinen… …und größeren Tieren.  Dann in den Nationalpark .  Aussicht auf den Regenwald und den Pazifik .  500 Jahre alter Baum , eine Stranglers Feige . Vom Besucherzentrum aus schön angelegte Pfade, ob unten, als Baumwipfelpfad oder überm Wald.  So sähe es hier im Nordosten Australiens überall aus, wenn James Cook nicht hierher gesegelt wäre, wenn Wald nicht durch Goldsucher und Farmer (Zuckerrohr) vernichtet worden wäre. Allerdings wird hier heute konsequent geschützt, wenn auch, wie in Europa, sich selbst gegebene Regeln zum Schutz der Umwelt wieder zur Diskussion gestellt werden....

Nicht der Ho-Chi-Minh-Pfad…

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 … Weil der vermutlich bequemer zu begehen ist, als das, was wir uns heute an Wanderung zugemutet haben. Tropenwald, und zwar richtig den Berg hoch, und das bei 33°.  Der Schweiß wollte nicht aufhören zu fließen. Stichwort fließen: Nach der Bergetappe ging’s am Fluss Freshwater entlang. Sowohl als auch war‘s beeindruckend. Und - wir machen das alles freiwillig (was uns nicht umbringt…) Vielleicht werden wir sogar Weicheier, Waren wir doch neulich noch bei mehr als 40° unterwegs.  Anschließend die Region Cairns verlassen und am frühen Abend in Port Douglas Motel eingebucht. Avis hat uns einen Volkswagen vermietet. It‘s familiar for you, ok, wenn’s der deutschen Wirtschaft hilft. 

Im und überm Tropenwald

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 Der Tag beginnt mit Stress. Transportmittel für den Ausflug in die Berge gebucht, doch der Hotline-Mitarbeiter hat keine Ahnung, es geht hin und her, er besteht auf völlig absurder Reihenfolge, die wir nicht einhalten können, und wir schreiben innerlich den Tag und das Geld schon ab.  Kuriositäten haben wir schon wiederholt erlebt, zum Beispiel bei Autovermietungen. Die Leute sind super freundlich, haben aber oft nicht die geringste Ahnung. Bei der ersten Anmietung musste man dreimal irgendeinen Vorgesetzten anrufen, um zu klären, wie der Vertrag ausgefüllt wird. Insgeheim vermuten wir, es sind deutsche Youngster, die work und travel in Australien machen, wobei eben work noch nicht richtig klappt. Vielleicht Abitur in Bremen? Aber, wie es so ist, zum wiederholten Male haben wir einfach Glück, nun geht’s los. Ziel ist das Bergdörfchen Kuranda. Die Kuranda Scenic Railway Soll uns die 550 m hoch bringen.  Zwei schwere Dieselloks werden die Aufgabe bewältigen. Die Bahnlinie ...

Tropischer Nordosten

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 Wir fliegen 2000 km weiter in den Osten nach Cairns. Schon von oben sichtbar der Regenwald.  Nördlich der Stadt ein Beach-Ort nach dem anderen, dem Regenwald abgetrotzt. Die Natur sprießt hier nur so, Dschungel bis an die Grundstücksgrenzen der Siedlungen.  In Palm Cove schicke, großzügige Häuser. Es riecht nach richtig Geld. Für die temporären Gäste Hotels, aber insbesondere geräumige Apartments.  Und sehr viel Strand. Nicht so günstig, die Quallensaison hat begonnen, und diese Wesen sind hier nicht von schlechten Eltern. 

NT Schnipsel

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Zehn Tage im Northern Territory, was bleibt? Die Größe. Der Kakadu Nationalpark hat annähernd die Größe der Schweiz. Bewohnt wird der allenfalls von wenigen 1000 Menschen. Wälder, die bis zum Horizont reichen.  Außer Darwin gibt es allenfalls Städtchen, wie Katherine oder Pine Creek. Die Menschen wirken bodenständig, man fährt seinen Pick-up, natürlich Allrad angetrieben. Im Gegensatz zu Frankfurt macht ein SUV hier sogar Sinn. Auf dem Land sind viele Straßen nicht geteert, in der Regenzeit überflutet. Allerdings fährt man auch durchsetzungsstark. Meistens ist man ja eh alleine auf der Straße, gibt es mal andere Verkehrsteilnehmer, ist jeder sich selbst der nächste. Man weiß es, aber erst beim überholen merkt man, was es bedeutet, wenn ein Road Train bis zu 54 m lang ist.  Bekleidung super informell, Auch beim abendlichen Restaurantbesuch sehen wir kaum Schuhe. Flip Flops oder Crocks sind Standard – Fußbekleidung. Die Freizeitaktivitäten scheinen Angeln und Jagen zu sein. Was ...

Nitmiluk von oben

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Und zwar nicht per Drohne