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Was sind schon 38 Grad im Schatten…

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 …wenn die 13 Seen des Kakadu River rufen, die sich in der Trockenzeit zwischen den Kalksteinfelsen bilden, und ein grandioses Schluchtenerlebbnis bilden. Eingebettet im: Nitmiluk Nationalpark. Los geht’s mit einer Bootsfahrt durch die Gorges 1 und 2.  Mit List und Tücke dann die beste Ehefrau von allen zu einer Wanderung überredet. Wir können erstmal nur den 1 km-Loop machen. Aber wenn wir schon mal aufm Berg sind, schaffen wir doch auch die 5 km Runde. Verrückt, weil mittags und die Vegetation hier keinen Schatten wirft, (selbst wenn es den gäbe, wären es dort schon 38°). . Aber schön war‘s trotzdem (merkt man, wenn man am Ende langsam wieder zu Bewusstsein kommt.  Morgen gibt’s dafür Zur Belohnung etwas ganz besonderes. Wir gönnen uns einen Helikopter Flug über alle 13 Schluchten. 🚁 

Seit ewigen Zeiten…

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 … ist die Gegend des heutigen Kakadu NP besiedelt. Jedoch konnten, als die Europäer kamen, die Aborigines Ihre Eigentumsansprüche am Land nicht durch Grundbuchauszüge dokumentieren. In den letzten Jahren hat man diesen Landraub schrittweise rückgängig gemacht. So sind auch heute Großteile des Nationalparks Aborigines Land.  Über Jahrtausende nutzen die Einwohner Höhlen und Bergüberhänge als Schutz vor dem Wetter. Noch heute findet man ihre Zeichnungen in den Felsen.  Hier wird eine Versammlung von Clans dargestellt. Diese Felsenmalereien fand wir am Burrunggui. Dort beschreiben die Natives auch, wie sie heute (teilweise) leben.  Nochmal einige Blicke auf die Umgebung.  Tschüss Kakadu (die Vögel sind übrigens nicht der Namensgeber dieses Parks, obwohl es hier prächtige Exemplare davon gibt). Der NP, mein lang gehegter Besuchstraum, ist zwar anders als ich mir das vorgestellt habe, ein Besuch ist aber absolut lohnenswert. An die extreme Hitze, die Nachmittagstemp...

Von den Wetlands bis zu den Bergen…

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 …im Kakadu NP. Mit 6 l Wasser am Tag bleibt man irgendwie noch gehfähig. Heute also zu den Mamukala Wetlands, wo Tausende Gänse und Enten rasten.  Anschließend rund 100 km zurück und zum Nawurlandja Berg, mit vorgelagerten Billabong.  Von nun an geht’s bergauf.  Die Riesendimension des NP wird ein wenig deutlich.  Um die Reste des Feuchtgebietes ein wunderschöner Rundweg. Obwohl das Tagessoll schon erreicht war, das musste noch sein. Die letzten Trinkwasservorräte eingepackt und los geht’s. Begleitet von Kakadus, einem Känguru und jeder Menge Wasservögel. Gewarnt wird, natürlich vor den Krokodilen, hier aber auch vor den Wasserbüffeln, Die teilweise sehr aggressiv sein sollen, und deren Spuren man deutlich begegnet. Den Tieren selbst, aber heute nicht. Uns reichte am Vormittag eine Rotte von Wildschweine mit Jungtieren, die wir lieber aus der Entfernung passieren ließen. 

Zu Fuß

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 Ausgedehnte Wanderungen gibt es nur gefühlt. Nach dreieinhalb Kilometern und 150 m Höhenunterschied, bei 39 Grad fühlen wir uns wie nach einer Alpenüberquerung.  Aber einen tollen Ausblick gibt’s auch von geringer Höhe Ein kleiner Eindruck von der unglaublichen Weite dieses Nationalparks.  Nochmal in die Berge.  Der Pfad zum Maguk Wasserfall ist schon etwas anspruchsvoller.  Dschungel Atmosphäre  Mehrfach wird der Fluss gekreuzt.  Aber das Ziel ist traumhaft. Ein Pool, wie man hier sagt. Und in der Trockenzeit soll er auch safe sein. Sagt man. 

Kakadu Nationalpark

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 So groß wie Sachsen ist dieses Schutzgebiet, bestehend aus Wäldern, Feuchtgebieten und Savannen. Wir wohnen für fünf Tage mittendrin.  Den ersten Tag auf in die Wetlands des Yellow Waters. Zum Ende der Trockenzeit sind aber weite Flächen wasserfrei.  Unzählige Vögel sind zu sehen, hier ein Schwarzhalsstorch.  Den Eisvogel konnten wir beim Fischen beobachten.  Ach, die gibt’s hier natürlich auch, Und das gar nicht so selten.Gelten allgemein als nicht besonders verträglich. Abstand sei geboten. 38° im Schatten stecken wir locker weg, schließlich gibt es den quasi privaten Pool, das Wasser hat nicht mal 30°. 

Immer das Gleiche…

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 …jedenfalls was die Tageshöchsttemperaturen angeht. An 360 Tagen im Jahr liegen sie über 30 Grad. Im Winter bei 31, im Sommer bei 33 (wobei wir gestern 34 und heute 35 Grad hatten).  Die kleine Großstadt wirkt ungemein aufgeräumt. Alles scheint hier gemächlich zu gehen. In der Fußgängerzone haben viele Geschäfte von 8 bis 13 Uhr geöffnet. Mehr mutet man sich nicht zu.  Schon in der Stadt sehr viel grün. Schattige Spazierwege in Parkanlagen.  Wenige Kilometer von der City entfernt die Casusrina Coastel Reserve mit Mangovenwäldern und Vogelschutzgebieten, sowie einem geradezu riesigem Strand.  (Der einsame Wanderer, das bin ich) Ebenfalls sehenswert, der East Point, auch eine wunderschöne Parkanlage am Meer. Alles mit Rast- und Grillplätzen für die Menschen und genügend Platz für Vögel und sogar Kängurus.  Blick vom East Point, Downtown Darwin.  Darwin ist fußgängerfreundlich und hat gute Radwege. Etwas hat mir besonders gefallen. Anstatt an Kreuzungen ...