Seit ewigen Zeiten…

 … ist die Gegend des heutigen Kakadu NP besiedelt. Jedoch konnten, als die Europäer kamen, die Aborigines Ihre Eigentumsansprüche am Land nicht durch Grundbuchauszüge dokumentieren. In den letzten Jahren hat man diesen Landraub schrittweise rückgängig gemacht. So sind auch heute Großteile des Nationalparks Aborigines Land. 

Über Jahrtausende nutzen die Einwohner Höhlen und Bergüberhänge als Schutz vor dem Wetter. Noch heute findet man ihre Zeichnungen in den Felsen. 




Hier wird eine Versammlung von Clans dargestellt. Diese Felsenmalereien fand wir am Burrunggui. Dort beschreiben die Natives auch, wie sie heute (teilweise) leben. 


Nochmal einige Blicke auf die Umgebung. 




Tschüss Kakadu (die Vögel sind übrigens nicht der Namensgeber dieses Parks, obwohl es hier prächtige Exemplare davon gibt). Der NP, mein lang gehegter Besuchstraum, ist zwar anders als ich mir das vorgestellt habe, ein Besuch ist aber absolut lohnenswert. An die extreme Hitze, die Nachmittagstemperaturen lagen jeden Tag zwischen 38 und 44°, haben wir uns zumindest ein kleines bisschen gewöhnt, so dass einem die abendlichen 36° schon ein bisschen frisch vorkommen. 

Morgen geht’s nach Katherine, die Hitze kommt mit. Australien ist schon einiges gewöhnt, Aber selbst hier spricht man von einer ungewöhnlichen Hitzeperiode mit Tageshöchsttemperaturen deutlich über dem langjährigen Durchschnitt zu dieser Zeit. 


Nicht nur ich hatte das Gefühl, mich manchmal aufzulösen, wie fetter Speck in der Pfanne. 🥵

Übrigens, das Team unserer Herberge, der Cooinda Lodge, ist super, super. Toller Service, vor allem im Restaurant. Beim Frühstück fehlt es an nichts (außer vielleicht am Vollkornbrot, das wäre aber im Outback wirklich zu viel verlangt). Das Abendessen absolut lecker, die ganze Crew voll auf Zack. Dankeschön!!!






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