Aufm Dorf
…und zwar in der Stadt Groß Melbourne. In den Megacities, Sydney, Melbourne, Brisbane und Perth gibt es zwar Mehrfamilienhäuser, sogar Wohnhochhäuser, Aber zu DNA Australiens gehört das Einfamilienhaus
Das Home (in durchaus unterschiedlichen Standard), das man sich nach der Einwanderung, gegebenenfalls Stück für Stück aufbaut. Das macht die städteflächenmäßig riesig.
Auch wenn die Grundstücke so schmal sind, dass man sich das Klopapier durch die Fenster von Haus zu Haus reichen kann, wie ein Australier meinte.
Wir erkunden Williamtown, einen dieser Orte in Melbourne mit dörflich Charakter.
Einige Häuser, wie zum Beispiel auch dieser Kiosk, sind uralt, für australische Verhältnisse. D.h. 100 oder bis zu 150 Jahre alt.
So stammen einige dieser Häuschen aus der Gründerzeit, Ende des 19. Jahrhunderts.
In Williamstown gibt es alles, vom eigenen, natürlich nicht überlaufenen, Strand, guten Einkaufsmöglichkeiten und eine ausgezeichneten Zugverbindung (quasi S-Bahn) nach Melbourne City.
Nach dem quasi kostenlosen ÖPNV in Queensland und dem billigen in Sydney empfinden wir die Fahrpreise hier fast als teuer. Aber eine Tageskarte, die für das gesamte Große Melbourne gilt, kostet keine vier Euro, für seniors knapp 3 Euro, aber eigentlich muss ich dazu Einwohner Australiens sein. Ausländische Rentner haben den vollen Preis zu löhnen.
Und Bars gibt’s natürlich auch in ausreichender Stückzahl
.
Betreten darf man die Bars, also die Kneipen, erst wenn man 18 Jahre alt ist. Auch für eine Cola oder einen Saft dürfen Jugendliche hier weder rein noch in den Biergarten. Sie sollen nicht an eine alkoholgeschwängerte Umgebung gewöhnt werden. Offensichtlich werden Verstöße hart geahndet, denn in Stadt und Land wird streng drauf geachtet.










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