Cooktown



 Beim Frühstück schon 31 Grad. Vor dem Rücksturz nach Süden noch das Cooktown Museum. 


Das Gebäude wurde als katholische Schule erbaut, 1907, das erste Mal durch ein Zyklon zerstört, was in der Geschichte des Hauses mehrfach passierte. Immer wieder verfiel die ehemalige Schule, dient im zweiten Weltkrieg schon stark zerfleddert als Truppenunterkunft. Ende der 1960er Jahre wieder aufgebaut und als Museum 1970 von Queen Elizabeth II. eröffnet. 


Ganze 45 Minuten hielt sich die Königin in Cooktown auf, wie die ältere Museumsarbeiterin leicht pikiert berichtete. 

Der erste Kontakt der Aborigines mit Cook und seiner Besatzung zeigte schon den Clash der Kulturen. Bei den Aborigines war eins klar, man fischt mich im fremden Gewässern, man jagt nicht auf fremdem Gebiet. Doch, die Weißen fingen Schildkröten als Verpflegungsreserve. Die Ureinwohner legten daraufhin Feuer um das Lager der Eindringlinge. Diese antworteten mit Gewehren. Es gelang jedoch ein friedliches Miteinander zu organisieren. Für einige Zeit. 


So stellt man sich das erste Aufeinandertreffen vor. Die Ureinwohner kannten keine Metallverarbeitung. Ihre Waffen und Werkzeuge waren hauptsächlich aus Holz. 


Noch einen Blick auf den bescheidenen Samstagsmarkt. 



 Noch ein Blick über die Bucht. 




Nun aber ab Richtung Cairns, durch das trockene Binnenland. Den Tempomat auf 100 setzen und fahren, fahren, fahren…


So sieht es kurz nach dem Feuer aus. In den letzten Tagen gab es eine ganze Reihe von großflächigen Bränden im Buschland. 



 


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