Gemüse statt Opium

 

Eines der Völker, die früher sehr abgeschieden vom Rest Vietnam in den Bergen lebten, sind die Hmong. Traditionell lebte man vom Opium – Anbau. Diese Erwerbsquelle wird heute nicht mehr so goutiert. Die Transformation ging Richtung Obst und Gemüse. 

Wir besuchten das Hmong-Dorf Pa Co. Es wurden viele Pfirsichbäume gepflanzt, und es wird PMP Gemüse angebaut. Wir sahen Bohnen, Kohl Und vor allem auch Kürbisse. 

Zusätzlich versucht man, Touristen zu gewinnen. Die Umgebung ist wunderschön, die Dörfer sehr ursprünglich, aber es gibt durchaus schon zwei hübsche Lodges. 


Die Hmong-Frauen tragen bunte Faltenröcke, durchaus auch im Alltag und nicht nur als Folklore. Textilkunst gibt es, Indigo wird hier traditionell aus der Pflanze, aus Asche und Alkohol hergestellt um Leinen zu färben. 




Das Dorf in 1000 m Höhe war teilweise in Wolken gehüllt, endlich einmal nicht so heiß wie in den letzten Tagen. 

Tee wird ja auch angebaut und im Dorf direkt verarbeitet,



Noch ein paar Bilder vom Dorfleben. Einerseits scheint hier die Zeit ein wenig stehengeblieben. Aber Pa Co ist heute über eine Betonstraße zu erreichen, man hat wenigstens ein Moped, vor allem eine neue Grundschule und eine Mittelschule für die Kinder aus sieben Dörfern der Umgebung.
 














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