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Schöner wohnen

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 Also zunächst mal das: Selbst repariert, das Ergebnis sieht besser aus als je zuvor. Noch besser, hat sowohl Rumpelstraßen wie Autobahn weggesteckt. Und der Caravan Park hat‘s repariert ohne Schadensersatz zu fordern.  Also, los, zum Blackall Range südwestlich von Noosa. Hier gibt es ein Abbruchkante zum Küstenland, an der einige schöne Dörfer liegen. Wie überall, selbst der kleinste Ort hat einen Park, überdachte Sitzmöglichkeiten, Grillplätze   Mapleton, nett. Das ist die Kante zum Küstenvorland   Und das hat mich fast umgehauen: Der Blick übers Land bis zum Pazifik. Da gibt es Häuser, wo man diesen Blick hat. Hier muss man sich die Makler merken  Diese Aussicht, dazu niemals Herbst und Winter, immer alles grün. Dazu einen Hauch frischer, als unten an der Küste   Montville mit etwas mehr Tradition und etlichen Galerien, Cafés und Restaurants.  Die Landschaft durch Eukalyptusbäume geprägt, weswegen auch überall auf den Straßen um Vorsicht wegen kreuz...

Sunshine Coast

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 Also, weiter geht’s, die A1 Richtung Süden  Durchs historische Städtchen Childers. Hat den Charme des Wilden Westens. Weiter. Dass hier nun mehr Menschen leben, merkt man am Verkehr. Australien ist Autoland. Die A1 wird M1 und zur Autobahn.  Passte leider nicht mehr in den Terminkalender.  Next Exit Noosa.  Noch vor 50 Jahren ein abgelegenes Fischerdorf ist es nun top Urlaubsort.  Nicht nur Strand, sondern Badestrand. Unglaublich viele Hotels, Motels, Apartmenthäuser.  Dazu mittlerweile 56.000 Einwohner in meist schicken Einfamilienhäusern. Weswegen die Gemeinde eine erhebliche Ausdehnung hat. Mehr Menschen will man  dauerhaft nicht. Angeblich hat die Gemeinde als erste eine Einwohner – Höchstzahl beschlossen.  Wir campieren in Noosa North. Die Campgrounds werden hier schon enger, was trotzdem kein hinreichender Grund ist, die Säule für Strom und Wasser umzufahren. Die Zeltenden nebenan waren angesichts der Springflut not amused, nahmens abe...

Zeitweise Sintflut

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 In Queensland sind seit Wochen ungewöhnlich starke Niederschläge zu verzeichnen. Tennisballgroße Hagelkörner schlugen die Flughunde aus den Bäumen, Straßen wurden überflutet, Brücken weggerissen, die Zeitungen berichten von Evakuierungen.   Wir blieben bislang verschont, waren immer schon weg, wenn es auf unserer Route passierte. Bis auf gestern. 12 Stunden ergossen sich Wasserfälle auf unseren Campingplatz in dem Dörfchen Rules Beach.  Und heute?  Das Tiefdruckgebiet (von dem wir nur am Rand betroffen waren) ist abgezogen, Luft 33, Wasser 28 Grad.  Also ausgedehnte Spaziergänge am unendlich langen und breitem Strand und mehr. Morgen geht’s weiter Richtung Süden.  Rules Beach, garantiert uncrowded, wird versprochen und gehalten. 

Wieder am Pazifik

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Wieder endlose Strände. Hier in Rules Beach lieben ihn auch die Meeresschildkröten, die just um diese Zeit beginnen, hier ihre Eier im Sand zu vergraben.   Zuerst weht ein heftiger Wind, Vorbote eines Regengebietes. Heute wird es wolkig bleiben. Der Caravan Park ist erste Sahne, nicht nur, weil wir riesig Platz haben. Duschen, Toiletten, Küche, alles super.  Anstatt der kleinen Wallabys, grasen nun die größeren Verwandten in unserer Nähe.

Es regnet

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  Unser erster Regentag. Heute Nacht hat’s begonnen, jetzt bis zur Mittagszeit Landregen.  Wir rasten im Caravan Park am Lake Awoonga.  Wie man sieht, ein großer, ziemlich leerer Stausee. Es gibt such hier schön angelegte Rastmöglichkeiten.  Dazu viele Wallabys. Übersetzt nennt man sie hier Hübschgesichtwallabys.  Es ist ein ruhiger Ort. Unglaublich viele, meist farbenprächtige Vögel, die neugierig vorbeischauen, ein paar Krümel werden sich doch noch finden lassen. Übrigens, trotz des Regens, 23 Grad. 

Stadtluft atmen

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 Und zwar in Rockhampton. Gut 60.000 Einwohner und mal etwas anderes als die Orte auf dem Land oder die kleinen Beach-Gemeinden.  Mit Bars und Restaurants Wir campen ziemlich zentral, aber ruhig am Pioneer River, sind aber schnell in der City. Zu Fuß, was hier absolut unüblich ist. Man fährt Auto.  Ebenfalls wenige Minuten entfernt ein schöner Park. Mit echtem Regenwald und gärtnerisch gestalteten Abschnitten.  Wie überall in Australien, eine gute Erholungs-Infrastruktur. Sitzmöglichkeiten, Grillplätze, Toiletten, Spielplätze mit kreativen Ausstattungen, vielfach auch mit Wasserspielen, in Parks, an Ufergeländen. Toll. 

Alles auf Zucker

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 Keine Ahnung, wer die Millirden  Menschen sind, Die sich mit dem australischen Zucker das Leben versüßen. In der Gegend um Mackay sieht man Fehler mit Zuckerrohr, soweit das Auge reicht. Und, das reicht hier weit. Eine Monokultur sondergleichen. Zuckerrohr in allen Reifestadien. Durch alle großen Felder gehen Schmalspurbahnen, mit denen das Zuckerrohr direkt in die Fabrik geliefert wird.  Jetzt, rund 300 km weiter südlich, wird das Zuckerrohr durch das Rind abgelöst. Wir fuhren an tausenden Rindern vorbei, die auf den vertrockneten Flächen sehr abgemagert aussehen. Doch die fetten Monate mit Regen und grün bestehen ja unmittelbar vor.  Aber, neben den riesigen, landwirtschaftlichen genutzten Flächen, große und kleine Nationalparks und geschützte Feuchtgebiete.  Bevor die Regenzeit anhebtist es noch so heiß und trocken, dass selbst die Vögel platt sind. Unser mobiles Haus hat eine Klimaanlage, weswegen es Stunden gibt, in denen wir nicht durchgeschwitzt sind....